Produktion

Konzeption für musikalische Programmgestaltung

Yasuko Kozaki erstellte bis heute zahlreiche Konzepte für musikalische Programmgestaltung.

Nach der Naturkatastrophe in Japan 2011 organisierte sie mehrere Benefizkonzerte, bei denen sie auch sang.

Eine besondere Liebe pflegt sie zu literarischen Liedprogrammen, beispielsweise mit Texten von Goethe, Eichendorff, Mörike, Lenau oder Hölderlin, aber auch von Brecht und Kästner. Ebenso beschäftigt sie sich mit Volksliedbearbeitungen, Komponisten jüdischer Herkunft, religiösen Liedern mit Orgelbegleitung.

„Erinnerung an Bertold B.“ – ein Bertold Brecht Abend

Die Besonderheit des Programms ist die einmalige Zusammensetzung von Gesang, Literatur und Schauspiel. Der Gesang enthält verschiedene Stile: Volkslied, Kunstlied, Jazz, Kabarett, Chanson und Opernarien. Auch die Textauswahl zeigt unerwartete Seiten von Brecht (politisch oder agressiv) wie z.B. poetisch, witzig, frech, philosophisch, sogar auch romantisch. Schauspielerisch wurde mit einfachsten Requisiten gearbeitet, wie z. B. mit einem Schleier sich ganz schnell in verschiedenen Personen verwandelt (die Rollen Schweyk, die Nonne …). Bei „Die sieben Todsünden“ habe ich statt mit einer Double-Schwester (Original eine Balletttänzerin) mit einer Schneiderpuppe im gleichen Kostüm gespielt.
Das Programm ist mittlerweile schon 7 mal aufgeführt und wurde sowohl in Tokyo als auch in Stuttgart vom Publikum bejubelt.

Jahrhundertwechsel „1901“ – Liedprogramm duch das Jahr 1901

Eine Sammlung 100 jähriger Lieder mit einem Querschnitt durch das Jahr 1901 (Kulturpreis Wettbewerb nominiertes Konzert in Tokyo)
Tatsächlich ist gerade dieses Jahr so reich und dabei sehr vielseitig mit Liedern gesegnet, dass sich daraus etwas Anregendes und Abendfüllendes zusammenstellen lässt. Unsere Komponisten mit dabei: Max Reger, Hans Pfitzner und Alexander Zemlinsky, die jeweils in jenem Jahr ein komplettes Liederheft vorgelegt haben (also Deutschland und Österreich), sehr viel auch nach zeitgenössischen Dichtern, was einen guten Einblick in die Stimmung der vorigen Jahrhundertwende gibt. Es gibt in diesem Jahr weitere zwei interessante Kunstereignisse, an denen das Lied beteiligt war, wieder in Wien und Berlin. In Wien gab die Künstlergruppe der Sezession die Zeitschrift der Vereinigung bildender Künstler Österreichs, VER SACRUM, heraus („Der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Freiheit“); 1901 erschien eine Sondernummer, eine Art Gesamtkunstwerk. Zeitgenössische Komponisten wurden aufgefordert, Lied-Beiträge einzusenden, die von den Künstlern der Sezession in Jugendstilart illustriert wurden; entsprechend auch die Musik und die Auswahl der vertonten Gedichte.
Komponisten: S. v. Hausseger, Hans Sommer und andere. Kontrastprogramm dazu: 100 Jahre Deutsches (literarisches) Kabarett. Im Januar 1901 gründete der Baron Ernst von Wolzogen in Berlin sein „Buntes Theater“, das sogenannte „Überbrettl“. Neben Operettenkomponisten wie Oscar Straus schrieben auch Arnold Schönberg und Alexander Zemlinsky für das Kabarett (Schönberg war dort sogar Kapellmeister) – die großen Vertreter der Wiener Moderne und Avantgarde einmal von einer anderen Seite. Schon in seinen Liedern op. 10 vertonte Zemlinsky das „Ehetanzlied“ von Otto Julius Bierbaum („Ringelringelrosenbusch, ich tanz’ mit meiner Frau“) , mit dem dieser seinen Band „Brettl-Lieder. Deutsche Chansons“ eröffnete.

„Licht im Düstern“ Lieder eines fahrenden Gesellen

Balladenabend – Es ist eine Sammlung von Lieder und Balladen, wie z.B. das volkstümliche Heidenröslein, Fischer, Schäfer, die Sage von der Loreley, die Geister am Mummelsee, es war einmal …, aber auch die etwas gruselige Erzählung vom Erlkönig, der Zwerg, und die Zigeuner-Lieder …, die von Tieren – wie die Forelle und der Storch – übermittelte Botschaften an den Menschen … all diese Motive bringen eine besondere Farbe ins Programm. Solche bunte Reize haben eine ganze Reihe von Komponisten inspririert, wie z.B. Schubert, Schumann, Loewe, Wolf, Liszt, Zemlinsky und Pfitzner.

Komponisten mit unterschiedlichem Schicksal

Ein exotisches Lieder-Gastmahl

KAN Compassion Arts gUG

Mit Künstlern aus Musik, Bildender Kunst, Film und Butoh-Tanz werden relevanten Themen künstlerisch bearbeitet. In der Verschmelzung der verschiedenen künstlerischen Kompetenzen entstehen Kunstwerke, die zu wichtigen Themen, die beide Nationen betreffen, brennende Fragen stellen.

Aktuelle Produktion:
Peenemüne Compassion – Vernichtender Fortschritt
Ein multimediales Gesamtkunstwerk mit Gesang, Butoh Performance und bildender Kunst.

mehr Infos unter
www.kan-compassion-arts.com

CD-Produktion

„Sie hätten singen sollen, diese Seele…“
Nietzsches Denken und Musik

Audiobook / Audio CD


Einführung in das Denken Friedrich Nietzsches anhand seiner Musik mit Neueinspielungen seiner Klavier-, Orgel- und Liedkompositionen.
Erschienen: 23.09.2012 bei WBG
Michael Steinmann, Cornelis Witthoefft, Yasuko Kozaki
Erhältlich beim Verlag für Philosophie „der blaue reiter“